Alle Infos zu unseren Programmen
FSJ, FÖJ, BFD - ein Wust aus Abkürzungen und du weißt gar nicht recht, was der Unterschied ist, oder wo du in alledem hinpasst? Hier findest du alle Informationen zu unseren Programmen.
Unterschiede und Gemeinsamkeiten
Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) und der Bundesfreiwilligendienst (BFD) haben viele Gemeinsamkeiten:
- Du engagierst dich ehrenamtlich und leistest einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag
- Du erhältst kein Gehalt, aber ein Taschengeld (mindestens 180 Euro, je nach Einsatzstelle unterschiedlich). Zusätzlich gibt es Verpflegungsgeld in Höhe von 333 Euro und einen Wohnkostenzuschuss von mindestens 50 Euro (Stand: Januar 2026)
- Du bekommst einen Freiwilligenausweis sowie eine Ehrenamtskarte mit vielen Vergünstigungen
- 25 abwechslungsreiche Seminartage zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung
- 24 bis 30 Urlaubstage, abhängig von der Einsatzstelle
- Ein ausführliches Zeugnis und eine Anerkennungsurkunde am Ende des Dienstes
- Die Dauer liegt zwischen 6 und 18 Monaten, 12 Monate sind der Regelfall
Alle drei Programme können genutzt werden:
- als Pause nach Schule oder Studium
- um etwas Sinnvolles zu tun
- zur Persönlichkeitsentwicklung und zum Kennenlernen eigener Stärken und Grenzen
- zur beruflichen Orientierung und zum Sammeln erster Praxiserfahrungen
- als Praktikum für medizinische, pflegerische oder sozialpädagogische Ausbildungen und Studiengänge
- zur Überbrückung von Wartezeiten, z. B. bei der Vergabe von Studienplätzen
Die Unterschiede zwischen den Programmen sind gering:
- FSJ und FÖJ sind bis 27 Jahre möglich. Beim BFD gibt es keine Altersgrenze nach oben
- FSJ, FÖJ und BFD unterscheiden sich in der staatlichen Förderung. Dieser Unterschied betrifft nur Träger und Einsatzstellen und spielt für Freiwillige keine Rolle