04.12.2009

IB-Filmwerkstatt in Merzig gewinnt zwei erste Preise

Auszeichnung für Integrationsprojekt beim Filmwettbewerb „Créa‘jeune 2009"


Der Filmwettbewerb Créajeune gibt Kindern und Jugendlichen Gelegenheit, ihre Videoarbeiten zu zeigen. Er fand 2009 am 4. und 5. Dezember in Marly bei Metz statt. Zu gewinnen waren jeweils 500 Euro für den besten Kinder- bzw. Jugendfilm, sowie mehrere Sonderpreise. Die Bandbreite der eingereichten Produktionen war groß: Am Start waren insgesamt 43 Videoclips, Animations-, Spiel- und Dokumentarfilme.

Sie entstanden an Schulen, in Kindertagesstätten, in Jugendzentren und als freie Projekte. Realisiert wurden sie im Saarland, in Rheinland- Pfalz, in Lothringen, Luxemburg und der Wallonie. Alle Filme sind deutsch bzw. französisch untertitelt.

Ebenso interregional wie das Programm ist die Jury, die die Filme bewertet. Das Programm wurde von Schülerinnen und Schülern aus Saarbrücken, Sarreguemines und Thionville zusammengestellt. Am 5. Dezember verkündeten junge Juroren aus vier Regionen die Preisträger. Die Preisträger und andere Publikumslieblinge konnte man am 11. und 12. Dezember im Kino achteinhalb in Saarbrücken sehen. Pate des Festivals war 2009 Philippe Claudel, Schriftsteller und Regisseur von „So viele Jahre liebe ich Dich. Claudel stammt aus Lothringen und hat in Frankreich auch als Jugendbuchautor weite Bekanntheit erlangt.

Der kürzlich fertig gestellte Kurzfilm "Jetzt gehört zu Damals" wurde beim dem grenzüberschreitenden Filmwettbewerb zum besten Film von Jugendlichen gewählt. Den 18-minütigen Kurzfilm der Merziger IB-Filmwerkstatt "clipART" (ein vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und der Stadt Merzig gefördertes Interationsprojekt) bewertete die Jury wie folgt:

„’Jetzt gehört zu Damals’ erhält den Preis als bester Film von Jugendlichen für die Kohärenz des Drehbuchs und die Inszenierung, für Regie und Schnitt, für die hervorragende Leistung der Schauspieler und die klare Darstellung eines aktuellen Problems. Die Jury war bewegt und betroffen von diesem eindrücklichen und reifen Film. Die Personen wirken zu keiner Zeit einseitig oder konstruiert. Das Thema Drogensucht wird nicht in einer simplen Geschichte von Dealern und Klienten thematisiert. Der Film zeigt vielmehr, dass jeder von uns Schwächen hat und Fehler macht, manchmal sogar bis hin zur kriminellen Handlung. Trotzdem bleibt jeder Mensch vielschichtig, mit einem Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und Liebe."

Zudem gewann die Filmwerkstatt auch den Preis für den besten Film zum Thema Integration. Hier wurde der gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Peter-Dewes-Gesamtschule Losheim produzierte zwölfminütige Kurzfilm "Unsere Schule" durch die Jury ausgezeichnet.

 

Weitere Infos zum Filmwettbewerb gibt es hier.


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