08.01.2015

Flüchtlinge in Deutschland und der Schlüssel zur Integration

Das ist das IB-Jahresthema


In München finden minderjährige weibliche Flüchtlinge nach langen qualvollen Irrfahrten im Projekt M³ Schutz und Zuflucht. Sie wurden in ihren Heimatländern vergewaltigt, misshandelt oder genital verstümmelt. In Bad Sobernheim (Rheinland-Pfalz) kommen junge Kriegsflüchtlinge nach Jahren der Bedrohung, des Chaos und der Konfrontation mit dem Tod endlich zur Ruhe. Im hessischen Hanau erhalten schwer traumatisierte junge Männer aus Kriegsgebieten Hilfe und Schutz. Sie sind glücklich, zur Schule gehen zu dürfen. In Köln wird eine multimediale Ausstellung „Flüchtlinge – Flucht – Zuflucht“ entwickelt, die die konkreten Schicksale der Menschen sichtbar, hörbar und greifbar macht. In Berlin gewähren Wohnheime Hunderten von Menschen aus Krisengebieten Schutz und Starthilfe in ein neues, friedliches Leben. In Potsdam ist ein Pilotprojekt erfolgreich, das Flüchtlingsfamilien statt eines Zimmers im Heim Wohnungen anbietet.

Was haben all diese Projekte gemeinsam? Sie wurden vom IB geplant, initiiert und verwirklicht. Seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen diese Menschen, die so furchtbare Erfahrungen gemacht haben, dass wir sie uns gar nicht vorstellen können und wollen. Den wichtigsten Schlüssel zur Integration sehen sie in der Chance, so früh wie möglich Deutsch zu lernen, um die für sie fremde Kultur zu verstehen und in Ausbildung oder Arbeit zu kommen. In 22 Gemeinschaftsunterkünften des IB in Berlin, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt finden mehr als 3000 Menschen ein Dach über dem Kopf (Stand Dezember 2014), zwei weitere sind in Planung. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sind an 14 Standorten in Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz untergebracht.

2015 werden noch mehr Flüchtlinge als bisher versuchen, in Deutschland Aufnahme zu finden. Für den Internationalen Bund steht das neue Jahr im Zeichen des Engagements für diese Menschen, die alles verloren haben – bis auf ihr Leben.

Kontakt: Gerti Wolf
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Gerti.Wolf@internationaler-bund.de


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